SCHMITT Rüdiger - BRUGMANN Gerhard (Hg)

Aus Karl Brugmanns Jugenderinnerungen

Eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von Rüdiger Schmitt und Gerhard Brugmann

Reihe: Sitzungsberichte der philosophisch-historischen Klasse, Band: 786

Reihe: Veröffentlichungen zur Iranistik (umbenannt 2003), Band: 49

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 30.06.2009

ISBN13: 978-3-7001-6542-2

Format: 2009, 98 S., 24 x 15 cm, broschiert

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Produktbeschreibung

Der vorliegende Band enthält Auszüge aus den Jugenderinnerungen des Leipziger Indogermanisten Karl Brugmann (1849 - 1919), eines der Großen" in der Geschichte dieses Faches. Ursprünglich Schüler von Georg Curtius, ist Brugmann unter dem Einfluß von August Leskien einer der führenden Köpfe der sog. 'Junggrammatiker' geworden. Dies führte 1876, als er den Nachweis führen konnte, daß die indogermanische Grundsprache auch silbische Nasale *m̥, *n̥  besaß (die in keiner der indogermanischen Einzelsprachen erhalten sind), und damit das von den Junggrammatikern vertretene Prinzip der Ausnahmslosigkeit der Lautgesetze erhärtete, zu Auseinandersetzungen mit Curtius. Brugmanns Text schildert sein Leben bis zu der Litauen-Reise im Herbst 1880. Er beleuchtet also auch die kritische Phase in der Geschichte der Sprachwissenschaft um 1876 und die persönlichen Beziehungen der damals zumeist an der Leipziger Universität lehrenden Protagonisten der Junggrammatiker. Dadurch ergibt sich ein authentischeres Bild von Brugmann, als dies bisher möglich war, und die seinerzeitige Entwicklung der Sprachwissenschaft läßt sich ausgewogener beurteilen. Angefügt sind Auszüge aus der Brugmannschen Familienchronik, die zwei längere Auslandsreisen sowie die Voranfrage wegen einer Berufung nach Baltimore betreffen. In den Texten erwähnte Fakten und Personen sind, wo nötig, in Anmerkungen ausführlich kommentiert. Als Einführung ist ein Essay "Der 'Junggrammatiker' Karl Brugmann" vorangestellt.

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