PETZL Georg

Tituli Asiae Minoris Tituli Lydiae V Linguis Graeca Et Latina Conscripti

Fasc. III Philadelpheia Et Ager Philadelphenus

Reihe: Tituli Asiae Minoris, Band: 5/3

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 18.06.2007

ISBN13: 978-3-7001-3736-8

Format: 350 Seiten Text, 31 SW-Tafeln, 1 Faltkarte, 29,7x21cm, broschiert

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Produktbeschreibung

Lydien war in der griechisch-römischen Antike eine prosperierende Landschaft Westkleinasiens. Zahlreiche, vor allem griechisch (daneben vereinzelt auch lateinisch) abgefasste Inschriften legen vom damaligen Leben Zeugnis ab; es spiegelt sich facettenreich in ihnen wider: rechtliche Urkunden, Beschwerdebriefe an Kaiser, Texte religiösen Inhalts (Kultregelung, Weihungen, magische Beschwörung), mentalitätsgeschichtlich bemerkenswerte Grabinschriften in Prosa und Gedichtform usw. Um der Altertumskunde diese Quellen zu erschließen, ist ihre Bearbeitung, Übersetzung und Kommentierung in Corpora nötig. Solche Publikationen gibt es für Teilbereiche Lydiens (sie sind z.T. wegen der ständig zutage geförderten Funde erneuerungsbedürftig): für das Kaystros-Tal (I.K. 17) und für Sardeis (Buckler-Robinson, Sardis VII 1); TAM V 1 behandelt den Nordosten, V 2 den Nordwesten. In TAM V 3 legt jetzt G. Petzl die rund 540 Inschriften vor, die aus der Stadt Philadelpheia (Alasehir) und ihrem Territorium stammen. Er versieht jede von ihnen mit Beschreibung, bibliographischen Angaben, deutscher Übersetzung und angemessenem Kommentar. Ein detaillierter Index, der auch Aufschriften und Darstellungen auf Münzen mit einschließt, eine topographische Karte und 31 Tafeln mit Photos schließen das Werk ab. Die überwiegende Zahl der Inschriften ist von anderen Forschern (vor allem J. Keil, A.v. Premerstein und H. Malay) bereits aufgenommen und publiziert worden; Petzl, der auf Forschungsreisen zu dem Bestand mit beigetragen hat, bedient sich auch der Archivalien der Kleinasiatischen Kommission der Österr. Akademie d. Wissenschaften (Abklatsche, Zeichnungen und Scheden). All dies ermöglicht es ihm, das bekannte Material kritisch zu überprüfen, einige Inedita vorzulegen und mit Zeichnungen und Photographien das epigraphische Material zu illustrieren.

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