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Byzantinische Mathematik im 15. Jahrhundert. Codex Vindobonensis philologicus graecus 65
Neuere Erkenntnisse und Edition der Anfangskapitel
1. Auflage, 2026
Der anonyme Codex Wien, Österreichische Nationalbibliothek, phil. gr. 65, gehört zu den wichtigsten spätbyzantinischen mathematischen Handschriften. Nach der Arithmetik, die vom Autor 2014 veröffentlicht worden ist, liegt hiermit eine kommentierte Edition der Folios IIv–9v vor, die in der jetzigen Bindung der Handschrift vor dem Beginn des Rechenbuchs stehen. Inhaltlich geht es um die vollkommenen Zahlen in verschiedenen Interpretationen und um Themen zur (nachträglichen!) Ergänzung von Kapiteln des Rechenbuchs aus dem Buchkern (Gittermultiplikation, Neunerprobe, Multiplikation im Kopf). Der Text ist von eminenter Bedeutung für grundlegend neue Erkenntnisse, vor allem was den Aufbau des Codex und seine Verfasserschaft betrifft. Demnach ist der Codex falsch gebunden, und der Aristoteles-Kommentator und Metropolit von Mytilene Leon Magentenos (1. Hälfte des 14. Jahrhunderts) ist, wie in der Fachliteratur zu dieser Handschrift unzutreffenderweise angeführt, als Mitautor auszuschließen.
Gefördert durch: Holzhausen-Legat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Erhältlich als

Details

Ausgabe:
978-3-7001-5023-7, Printausgabe, broschiert, 23.03.2026
Ausgabe:
978-3-7001-5024-4, E-Book, PDF, nicht barrierefrei, 23.03.2026
Auflage:
1. Auflage
Seitenzahl:
98 Seiten
Format:
29,7x21cm
Abbildungen:
zahlr. Tabellen und Grafiken, Anhang mit 5 Farbabbildungen
Sprache:
Deutsch
DOI (Link zur Online Edition):

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