MÜLLER Hildegund

Das 'Luculentius'-Homiliar

Quellenkritische Untersuchungen mit Teiledition

Reihe: Wiener Studien - Beihefte, Band: 23

Reihe: Arbeiten zur mittel- und neulateinischen Philologie, Band: 3

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 1999

ISBN13: 978-3-7001-2777-2

ISBN10: 3-7001-2777-4

Format: 335 S., 24 x 17 cm, broschiert

Buch: 
€ 57,19

Produktbeschreibung

Das um 900 entstandene anonyme Homiliar, dessen Verfasser in zwei späten Handschriften den Namen „Luculentius“ oder „Luculentus“ erhält, ist in seinen beiden weitgehend vollständigen Textzeugen von Joseph Lemarié entdeckt und beschrieben worden. Die vorliegende Untersuchung bietet die Edition einer Auswahl von bisher noch nicht edierten Homilien, eine ausführliche Einleitung und einen Kommentar, der sich vor allem mit der Frage der Quellenkenntnis und -benützung auseinandersetzt. Das „Luculentius“-Homiliar stellt in dieser Hinsicht ein typisches Beispiel der spätkarolingischen exegetischen Literatur dar. Neben der lateinischen Patristik und Beda Venerabilis zieht der Autor ein breites Spektrum an mittelalterlichen Autoren heran, von denen die wichtigsten Haymo von Auxerre und Smaragd von Saint-Mihiel sind. Teils über Vorbildautoren vermittelt, teils aus mündlicher bzw. Schultradition hat der Text Anteil an der anonymen frühmittelalterlichen exegetischen Glossen- und Kommentarliteratur, die mit der irischen Bildungstradition in Verbindung gebracht wird.
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