KODER Johannes - STOURATIS Ioannis (eds.)

Byzantine War Ideology between Roman Imperial Concept and Christian Religion

Akten des Internationalen Symposiums (Wien, 19.-21. Mai 2011)

Reihe: Denkschriften der philosophisch-historischen Klasse, Band: 452

Reihe: Veröffentlichungen zur Byzanzforschung, Band: 30

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 05.12.2012

ISBN13: 978-3-7001-7307-6

Format: 137 Seiten, 29,7x21cm, broschiert

Buch: 
€ 55,00

Produktbeschreibung

Heiliger Krieg und gerechter Krieg sind leider nicht nur Schlüsselworte für obsolete Irrwege in der Vergangenheit, sondern ebenso auch für Probleme der Gegenwart. Dies gilt auch für die Versuche der Machthaber, den Krieg staats- bzw. herrscherideologisch, aber auch religiös zu rechtfertigen, sei es aus Überzeugung oder, um wirtschaftliche und machtpolitische Interessen zu verdecken.
Der vorliegende Band fasst die Ergebnisse einer Arbeitstagung zusammen, zu der die Herausgeber Johannes Koder und Ioannis Stouraitis im Mai 2011 nach Wien einluden. Das Symposium stand im Kontext eines Forschungsprojektes über das Thema „Holy War? A study on Byzantine perceptions and concepts of war and peace in the period from the late 11th to the early 13th century”, das am Institut für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien beheimatet ist.
Der Bogen der Beitragsthemen spannt sich zeitlich vom 7. bis zum 15. Jahrhundert und thematisch von der christlichen und islamischen Kriegsrechtfertigung („Kreuzzug“, „Heiliger Krieg“) über die spätantike und  mittelalterliche Kaiserideologie bis zu den Motivationen, die den Soldaten und den zivilen Bevölkerungen angeboten bzw. oktroyiert wurden, um sie für das mit Krieg verbundene Leid, die Opfer und die Entbehrungen gefügig zu machen: Die Versprechungen diesseitigen Gewinnes stehen dabei der Verheissung von Belohnungen im Jenseits gegenüber. Die Ergebnisse – viele sind neu, manche überraschend – beziehen sich  vordergründig auf das Mittelalter und seine spätantiken geistigen Grundlagen und sind in ihrer kritischen Hinterfragung der ideologischen Grundlagen des Krieges doch von erstaunlicher Aktualität.
 

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