AWECKER Maria - SCHMALL Sabine

Theatergeschichte des Burgenlandes von 1921 bis zur Gegenwart

Bearbeitet von Heinz HISCHENHUBER, ergänzt von Girid und Walter SCHLÖGL, hrsg. von Margret DIETRICH

Reihe: Theatergeschichte Österreichs, Band: 8/2

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 1995

ISBN13: 978-3-7001-2208-1

ISBN10: 3-7001-2208-X

Format: 559 S., 5 Abbildungen, 24 x 15 cm, broschiert

Buch: 
€ 62,79

Produktbeschreibung

Das Kulturleben im Burgenland, diesem jüngsten Bundesland Österreichs, wurde in seinen vielseitigen Formen theatralischer Wirksamkeit bisher noch nie im Rahmen einer Gesamtübersicht vorgestellt. Zwar zeugten manche Einzelforschungen zu dieser oder jener theatralischen Erscheinung auch bisher schon von dem hier entfalteten Kultur-Reichtum, der die unverwechselbare Eigenart dieses jungen Grenzlandes trägt. In der Zusammenschau all der Aktivitäten, der Freude am Spiel, aber auch all der Anstrengungen und Versuche, Theater zum Ereignis werden zu lassen, es einzusetzen in einen intensiven Bildungsprozeß, es zum Blühen zu bringen als Kulturphänomen, liegt die Zielsetzung und die Besonderheit der hier vorgelegten Arbeit. Die Theatergeschichte des Burgenlandes mag – angesichts der übrigen Bundesländer, die auf Jahrhunderte alte Traditionen und Entwicklungen zurückschauen können, an Jahren zwar sehr kurz erscheinen – begann sie doch erst in den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts, aber: welche ursprunghaften Kräfte sind da am Werk, die eine vitale Farbigkeit aufleuchten lassen, nicht nur in den Städten, sondern auch in den Dörfern und kleinsten Ortschaften, die ihre Freude und ihren Ehrgeiz haben, Theater zu spielen, Theater zu haben, es selbst zu schaffen, es zu Gast zu bitten; Theater, das die eigene Geschichte und Eigenart widerspiegelt – und solches, das ferne Welten und Traumlandschaften hereinholt in den Erlebnishorizont der Zuschauer. Wer das Burgenland noch nicht aus eigener Erfahrung kennt, dem wird es hier lebendig und ungemein liebenswert.
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