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Die Protokolle des Ministerrates der Zweiten Republik der Republik Österreich. Kabinett Leopold Figl I 20. Dezember 1945 bis 8. November 1949. Band 7: 9. September 1947 bis 18. November 1947

ENDERLE-BURCEL Gertrude - JEŘÁBEK Rudolf - MUELLER Wolfgang (Hg.)
Die Protokolle des Ministerrates der Zweiten Republik der Republik Österreich. Kabinett Leopold Figl I 20. Dezember 1945 bis 8. November 1949. Band 7: 9. September 1947 bis 18. November 1947

€ 169,00 Details

Dr. Ignaz Seipel Platz 2
A-1010 Wien

+43-1-51581-3402
+43-1-51581-3406

Walchen, Romani und Latini

POHL Walter - HARTL Ingrid - HAUBRICHS Wolfgang (Hg.)

Walchen, Romani und Latini

Variationen einer nachrömischen Gruppenbezeichnung zwischen Britannien und dem Balkan

Reihe: Denkschriften der philosophisch-historischen Klasse, Band: 491

Reihe: Forschungen zur Geschichte des Mittelalters, Band: 21

Erscheinungsjahr: 2017

ISBN13: 978-3-7001-7949-8

Format: 

2012, 273 Seiten, 30x21 cm, broschiert

€ 69,00

Produktbeschreibung

Vlachen oder Waliser, Wallonen oder Włoski, Rumänen, Romantsch, Aromunier oder Ladiner – all das sind im heutigen Europa verwendete Volksnamen. Sie gehen auf mittelalterliche Bezeichnungen für romanische Volksgruppen zurück. Viele davon sind vom altgermanischen Wort *walhoz abgeleitet, das ursprünglich westliche (keltische), insbesondere aber südliche (römische) Nachbarn der Germanen bezeichnete. In vielen (vor allem slawischen) Sprachen ist das Wort heute als Name für die Italiener im Gebrauch. In manchen Fällen wurde es zur Selbstbezeichnung. Für das Schicksal der Bewohner römischer Provinzen nach dem Zerfall des Römischen Reiches in teils quellenarmer Zeit bieten Überlieferung und Gebrauch dieser Namen wesentliche Anhaltspunkte.
Entwicklung und Bedeutung dieser Namen sind noch nie eingehend und vergleichend im europäischen Zusammenhang untersucht worden. Der vorliegende Band versammelt erstmals aus interdisziplinärer Sicht und in einem weiten Rahmen wesentliche philologische und historische Befunde von den Britischen Inseln über die germanisch-romanische Kontaktzone am Rhein und im Alpenraum bis zum Balkan. Führende Historiker und Vertreter der Namenforschung fassen den Forschungsstand zusammen und bringen teils neue Erkenntnisse. Eine Leitfrage dabei ist das Verhältnis zwischen Fremdwahrnehmungen und Selbstzuordnung von ‚Romanen‘ in verschiedenen Teilen Europas. Wo und für wen wurde der Walchenname in seinen verschiedenen Ausprägungen verwendet, und welche alternativen (Fremd-/Selbst-)Bezeichnungen gab es? Was sagen uns die jeweiligen Befunde über die Entwicklung römischer Identitäten nach dem Zerfall Roms, und wie können sie in ein breiteres Panorama der Identitätsentwicklung in den betreffenden Räumen eingeordnet werden? Der Band ist ein Ergebnis des ERC Advanced Grants „Social Cohesion, Identity and Religion in Europe, 400–1200 (SCIRE)“.

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