MAYER Gottfried

Österreich als katholische Großmacht

Ein Traum zwischen Revolution und liberaler Ära

Reihe: Studien zur Geschichte der österreichisch-ungarischen Monarchie, Band: 24

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 1989

ISBN13: 978-3-7001-1648-6

ISBN10: 3-7001-1648-9

Format: 256 S., 24 x 17 cm, broschiert

Buch: 
€ 35,61

Produktbeschreibung

In der vorliegenden Arbeit wurde versucht, einen bisher wenig beachteten Strang kirchlicher Tradition in Österreich zu untersuchen und damit einen Beitrag zur Erforschung der Frühgeschichte des Ultramontanismus zu leisten. Josef Feßler, Vinzenz Gasser und Franz Josef Rudigier sind Exponenten eines „kirchlichen Systems“, das die fünfziger und sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts entscheidend prägte. Dieses Stück kirchlicher Tradition ist nur im ökonomischen, sozialen, politischen und religiösen historischen Kontext Tirols und speziell Brixens zu verstehen. Auch die für jene Generation charakteristische „lebensentscheidende“ Bedeu-tung der Revolution von 1848 war in die Überlegungen miteinzubeziehen. Die Themen, mit denen sich Feßler als Abgeordneter in Frankfurt konfrontiert sah, werden in der Folge für die Konkordatsverhandlungen und für die Aus-einandersetzungen um dieses Konkordat entscheidend sein und das Verhältnis zwischen Kirche und Staat bestimmen. Innerkirchlich geht damit die Ausprägung eines immer stärker juristisch fixierten Kirchenbegriffs einher, gleichzeitig ein zunehmender kirchlicher Zentralismus und ein immer deutlicher hervortretendes dualistisches Verständnis von „Kirche und Welt“-Phänomenen, deren Bedeutung nicht auf das 19. Jahrhundert beschränkt sind
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