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Freiheit der Naturforschung!

Carl Freiherr von Rokitansky und die Wiener Medizinische Schule: Wissenschaft und Politik im Konflikt

Reihe: Veröffentlichungen zur Geschichte der Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin, Band: 56

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 17.02.2006

ISBN13: 978-3-7001-3637-8

ISBN10: 3-7001-3637-4

Format: 29,7x21cm, broschiert, 204 Seiten + 15 Seiten Farb- und SW-Abb.

Buch: 
€ 35,00

Produktbeschreibung

Mit der Gründung der Jüngeren oder Zweiten Wiener Medizinischen Schule löste Carl Rokitansky eine wissenschaftliche Revolution" aus. Gemeinsam mit Joseph Skoda und Ferdinand von Hebra strebt er eine naturwissenschaftliche Medizin an, die alle naturphilosophischen Erklärungen von Krankheitsbildern obsolet macht. Die Pathologie wird zur Basis neuer Disziplinen und steuert die Spezialisierung der Medizin. Die "Wiener Medizin" erreicht mit Rokitansky internationale Anerkennung. \nDer Gelehrte repräsentiert den erfolgreichen Bildungs- und Wissensmanager. Bestimmt durch eine humanitäre Grundhaltung, vermittelt er in Krisenzeiten zwischen Institutionen, Regierung und katholischer Kirche. Die Widerstände, welche ihm entgegengesetzt werden, bricht er mit Diplomatie und Verständnis. Dem Wissenschaftspolitiker gelingt eine Vernetzung der wichtigsten akademischen Institutionen der Habsburgermonarchie. Rokitansky wird zur prägenden Persönlichkeit der Ära des Hochliberalismus. Sein lebensbegleitendes Motto "Freiheit und Fortschritt führt sowohl zu Universitätsreformen, als auch zur wesentlichen Verbesserung des Gesundheitswesens.
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