SCHMIDT-WYKLICKY Gabriela

Ernst Fuchs

und die Weltgeltung der Wiener Ophthalmologischen Schule um 1900

Reihe: Sitzungsberichte der philosophisch-historischen Klasse, Band: 907

Reihe: Veröffentlichungen zur Geschichte der Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin, Band: 69

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 08.07.2021

ISBN13: 978-3-7001-8602-1

Format: 24 x 17cm, 692 Seiten, zahlr. Farb- und s/w-Abb.

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Produktbeschreibung

Ernst Fuchs zählte während seiner nahezu ein halbes Jahrhundert dauernden wissenschaftlichen Schaffensperiode zu den wichtigsten Ophthalmologen seiner Zeit. Nicht nur im deutschen Sprachraum, sondern auch international war kaum ein anderer Fachvertreter für die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Augenheilkunde derart bedeutend. Die Fundierung der ophthalmologischen Krankheitslehre auf den Veränderungen der pathologischen Anatomie und die dadurch mögliche Abgrenzung zahlreicher neuer Krankheitsbilder, die vielfach noch heute seinen Namen tragen, bleiben immerwährendes wissenschaftliches Verdienst von Ernst Fuchs. Darüber hinaus war er ein didaktisch sehr begabter Instruktor. Sein Lehrbuch fand besonders durch die zahlreichen Auflagen und Übersetzungen weltweite Verbreitung und galt daher durch ein halbes Jahrhundert geradezu als "die „Bibel der Augenheilkunde“. Durch die erstmalige Einführung von Sommerkursen in englischer Sprache, die ab 1879 regelmäßig gehalten wurden, versammelte Fuchs an seiner Klinik bald zahlreiche Schüler aus aller Welt. Aus seinem erfolgreichen Unterricht und den Kursen der von ihm ausgebildeten Assistenten übertrugen diese die Wiener Ophthalmologische Schule bis zum Beginn des I. Weltkriegs in ihre Heimatländer in aller Welt und gründeten oftmals selbst Augenkliniken nach dem Vorbild ihres bewunderten Wiener Lehrmeisters.

Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)


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