FASSMANN Heinz - KOHLBACHER Josef - REEGER Ursula

Die neue Zuwanderung aus Ostmitteleuropa - eine empirische Analyse am Beispiel der Polen in Österreich

Reihe: Institut für Stadt- und Regionalforschung - Forschungsberichte, Band: 13

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 1995

ISBN13: 978-3-7001-2215-9

ISBN10: 3-7001-2215-2

Format: 78 S., 1 Abb., 20 Tabellen, 4 Karten, 24 x 17 cm, broschiert

Buch: 
€ 7,27

Produktbeschreibung

Es ist noch nicht allzu lange her, als die einzigen Ausländergruppen, die in Wien zahlenmäßig wirklich von Bedeutung waren, aus lediglich zwei Ländern stammten, dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei. Nach der politischen Wende in den ehemals kommunistischen Staaten ab 1989 hat sich diese Situation - wenn auch bislang nicht in dem quantitativen Ausmaß wie zunächst allgemein erwartet - geändert. Die endlich Realität gewordene Reisefreiheit sowie die tiefgreifende ökonomische Krise der ostmitteleuropäischen Volkswirtschaften im Zuge der marktwirtschaftlichen Umstrukturierungen haben viele, vor allem junge Leute, dazu bewogen, ihr Glück im Ausland zu versuchen. Die Arbeitskräftemigration aus den Reformstaaten Ostmitteleuropas hat Wien nunmehr erreicht, wobei aber anzumerken ist, daß die „klassischen Gastarbeiter“ auf dem Wiener Arbeitsmarkt immer noch dominieren. Dessen ungeachtet ist der „neuen“ Zuwanderung bereits in ihrer Initialphase Aufmerksamkeit zu schenken, verläuft sie doch unter gänzlich anderen ökonomischen und legistischen Voraussetzungen als die Immigration der Gastarbeiter und erfaßt ein demographisch und bildungsmäßig davon unterschiedliches Bevölkerungssegment.
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