PROLOVIĆ Jadranka

Die Kirche des heiligen Andreas an der Treska

Geschichte, Architektur und Malerei einer palaiologenzeitlichen Stiftung des serbischen Prinzen Andreas

Reihe: Veröffentlichungen der Kommission für Byzantinistik, Band: 8

Reihe: Denkschriften der philosophisch-historischen Klasse, Band: 253

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 1997

ISBN13: 978-3-7001-2471-9

ISBN10: 3-7001-2471-6

Format: 308 S., 30 x 21 cm, broschiert

Buch: 
€ 90,84

Produktbeschreibung

Die vorliegende erste systematische Monographie über die Kirche des hl. Andreas an der Treska (bei Skopje) behandelt nicht nur Architektur und Malerei, sondern auch die Geschichte. Es handelt sich um ein Denkmal, das vom serbischen Prinzen Andreas Mrnjavcevic gestiftet und 1388/89 vollendet wurde. Mehrere Inschriften sind eine wichtige Quelle für die mittelalterliche Geschichte Serbiens, aber auch für das Kloster selbst, seinen ersten Abt und die dort tätigen Künstler.

Die Architektur bringt die Idee eines Apostolion zum Ausdruck und entwickelt einen spezifischen Trikonchen-Typus, wobei zeitgenössische Strömungen mit lokalen Traditionen eine gewisse Symbiose eingingen.

Die Malerei aus dem späten 14. Jh. ist das Werk des bekannten, aus einer adeligen Familie stammenden serbischen Metropoliten Jovan Zograf. Von ihm und seiner Werkstatt sind auch einige andere Arbeiten erhalten geblieben. Er ware ein begabter Künstler, der die konstantinopolitanische Entwicklung sehr wohl kannte, und dessen Werke im künstlerischen Ausdruck den wichtigsten byzantinischen Kunstdenkmälern dieser Zeit, wie etwa dem Chora-Kloster in Konstantinopel oder der Apostelkirche in Thessaloniki, würdig zur Seite gestellt werden können. \r\nDas gesamte ikonographische Programm wird gründlich untersucht und mit dem entsprechenden liturgisch-theologischen Hintergrund gedeutet.

Der Exonarthex der Kirche stammt aus dem 16. Jh. Inschrift und Malerei zeigen einerseits das Weiterwirken der Kunst des 14. Jh., andererseits aber auch sehr deutlich den veränderten Stand von Kunst und Kultur in der Turkokratie.

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