DOBESCH Gerhard - REHRENBÖCK Georg (Hrsg.)

Die epigraphische und altertumskundliche Erforschung Kleinasiens: Hundert Jahre Kleinasiatische Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Akten des Symposiums vom 23. bis 25 Oktober 1990

Reihe: Denkschriften der philosophisch-historischen Klasse, Band: 236

Reihe: Ergänzungsbände zu den Tituli Asiae Minoris, Band: 14

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 1993

ISBN13: 978-3-7001-2081-0

ISBN10: 3-7001-2081-8

Format: 372 S., 34 Abb. im Text, 32 Tafeln, 2 Falt-karten, 30 x 21 cm, broschiert

Buch: 
€ 76,31

Produktbeschreibung

Den Eingang bilden zwei Berichte zur Forschungsgeschichte: Obmann G. DOBESCH ver-folgt das Schicksal der Kommission vor dem Hinter-grund der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen seit 1890; K. HALLOF von den Inscriptiones Graecae in Berlin be-handelt die alten freundschaftlichen Beziehungen zwi-schen den IG und dem österreichischen Schwester-unternehmen der Tituli Asiae Minoris.\r\nEs folgen 22 Einzeluntersuchungen: P. HERRMANN gelang durch einen wichtigen epi-gra-phi-schen Neufund aus Sardes, der den Schluß eines Sitzungsproto-kolls des athenischen Areo-pags enthält, die Ergänzung eines 1959 von L. Robert aufgenommenen Textes über den bis-lang kaum bekannten und nicht datierten Rhe-tor, Schriftsteller und Grammatiker Polybios aus Sardeis. M. WÖRRLE berichtet über eine verschwundene Inschrift aus Limyra, M. F. SMITH erörtert unseren Wissensstand über die durch seine Forschun-gen wesentlich besser er-schlossene Philo-sophen-inschrift des Diogenes von Oinoanda. Zusammenfassungen epi-graphi-scher For-schun-gen und zum Teil zusätzliche Ergebnisse bieten F. K. DÖRNER für Komma-gene, P. FREI für Phrygien, B. IPLIKÇIOGLU für Termessos, M. H. SAYAR für Ost-kilikien und K. TOMA-SCHITZ für Westkilikien. Ein wichtiges kulturgeschichtliches Ka-pi-tel beleuchtet J. NOLLÉ mit seinen spannungsreichen Beziehungen zwischen zwei pam-phy-li-schen Städten. H. SCHWABL analysiert neue inschrift-liche Belege zum Kult des Gottes Zeus in Kleinasien. Eben-falls religions-geschicht-lichen In-halts sind H. ENGELMANNs Aus-führun-gen zum Ares-kult. Ein be-deutender Beitrag ist H. EICHNERs tiefschürfende, eine Fülle neuer Erkenntnisse bie-tende Behandlung der Pro-bleme von Vers und Metrum in in-schrift-lich über-lieferter epi-chorischer Dichtung Alt-kleinasiens. G. NEUMANN widmet sich der Sprach-geschichte im Nord-westen Altanatoliens und der Stellung der Sprachen der Süd-küste, vor allem des Kari-schen. An ausgewählten Beispielen legt P. R. FRANKE die Zukunfts-aufgaben der Numis-matik in der anatolischen Altertums-forschung dar. J. BORCH-HARDT unter-sucht archäo-logische Fragen des Ptolemaions von Limyra und F. KRINZINGER be-richtet mit seinem Mit-arbeiter W. REI-TER über die Ergeb-nisse ihrer baugeschichtlichen For-schungen in Hiera-polis-Kasta-bala. Dem traditionsreichen österreichischen Schwerpunkt Ephe-sos gelten die Bei-träge W. AL-ZINGERs, D. KNIBBEs und G. LANGMANNs. Einen wich-ti-gen Abschnitt der Kulturgeschichte behandelt G. HÖLBL durch seine Interpretation der neu-gefundenen Aegyptiaca aus dem ephesischen Artemision. Mit der byzantinischen Epoche be-fassen sich die Ab-hand-lungen F. HILDs über Eirenu-polis im Ebenen Kilikien und K. BELKEs über phrygische Festun-gen.
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