Gesellschaftsgeschichte und Theoriebildung in der marxistischen chinesischen Historiographie

PILZ Erich

Gesellschaftsgeschichte und Theoriebildung in der marxistischen chinesischen Historiographie

Zur Entwicklung der Diskussion um die Han-Gesellschaft

Reihe: Sitzungsberichte der philosophisch-historischen Klasse, Band: 582

Reihe: Beiträge zur Kultur- und Geistesgeschichte Asiens, Band: 10

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 1991

ISBN13: 978-3-7001-1918-0

ISBN10: 3-7001-1918-6

Format: 356 S., 24 x 15 cm, broschiert

€ 40,70

Produktbeschreibung

Das Werk stellt eine Analyse des Versuchs von Chen Xiaojiang, Wang Sizhi, Hou Wailu u.a. dar, marxistische geschichtstheoretische Konzeptionen anhand der Beschreibung der Han-Gesellschaft weiterzuentwickeln. Geschichtswissenschaft lebt aus der gegenseitigen Befruchtung kumulativer empirischer Forschung und kreativer theoretischer Konzeptionen. Die vom Autor untersuchten Beispiele aus der chinesischen Historiographie unseres Jahrhunderts zeigen einerseits, wie die materialistische Geschichtsauffassung unerwartet neue Erkenntnisse aus den Quellenstudien ermöglichte; zugleich aber werden geistesgeschichtliche und politische Beschränkungen deutlich, die zum Abbruch der theoretischen Auseinandersetzung und das heißt zum Verzicht auf entscheidende Konsequenzen für die Theoriebildung führten.

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