BIETAK Manfred - MARINATOS Nannó - PALIVOU Clairy

Taureador Scenes in Tell El-Dab'a (Avaris) and Knossos

with a contribution by Ann BRYSBAERT

Reihe: Denkschriften der Gesamtakademie, Band: 43

Reihe: Untersuchungen der Zweigstelle Kairo des Österreichischen Archäologischen Instituts, Band: 27

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 12.12.2007

ISBN13: 978-3-7001-3780-1

Format: 173 Seiten, zahlr. Farb- und SW-Abb., 31x35,5cm, gebunden

Buch: 
€ 75,80

Produktbeschreibung

Titel leider VERGRIFFEN, Neuauflage nicht geplant - Title OUT OF PRINT, no new edition!

Der vorliegende Band ist der erste einer Publikationsreihe zur vollständigen Präsentation der spektakulären Wandmalereien des Palastkomplexes von Tuthmosis III bei Tell el-Dabca im östlichen Nildelta. Unter dem Titel Taureador Scenes from Tell el-Dabca (Avaris) and Knossos bereiten die Archäologen Manfred Bietak (Universität Wien), Nannó Marinatos (University of Chicago) und Clairy Palivou (Universität Thessaloniki) einzigartige Freskenfragmente aus der frühen Regierungszeit des Pharao Tuthmosis III. (c. 1479-1425 v. Chr.) mit heutiger Computertechnologie benutzerfreundlich und übersichtlich auf. In gleicher Weise werden auch die berühmten Stierspringer-Fresken aus Knossos neu bearbeitet und jenen aus dem Delta gegenüber gestellt. Die Maltechnik sowie die Motive wie Stierspringer, Stierringer, Jagdszenen und herrliche ornamentale Darstellungen sowie knossische Palastembleme zeugen von unmittelbaren kulturellen und politischen Beziehungen zwischen Ägyptern und Minoern auf höchster Ebene, was mit einer Intensivierung der Handelsbeziehungen einherging. Die Entdeckung eines Palastbezirkes mit original minoischen Malereien sowie die jüngste Endeckung mehrerer großer Hafenbecken lassen darauf schließen, dass der bedeutende Marinestützpunkt Peru-nefer, bei Tell el-Dabca und nicht wie bisher angenommen in Memphis lag. Es scheint, dass sich die Beziehungen zwischen Ägypten und Kreta damals vor allem auf maritimer Ebene abspielte und dass der große Kriegsherr Tuthmosis III. beim Aufbau seiner Flotte sich vor allem auf Zusammenarbeit mit dem Hof von Knossos stützte. Die minoischen Fresken im östlichen Nildelta bleiben dennoch eines der großen Rätsel, die die Archäologie noch zu klären hat. Die Rekonstruktion war und ist ein aufwändiges Puzzlespiel, das nur in mühsamer Kleinarbeit und mit Einbindung internationaler Experten in überschaubarer Zeit möglich war. Die großformatige Publikation gibt Zeugnis vom außerordentlich erfolgreichen Verlauf der österreichischen Grabungskampagnen in Ägypten der letzten Jahre.
mehr...

Andere Bücher dieser Kategorie