GNOLI Tommaso

The Interplay of Roman and Iranian Titles in the Roman East

(1st-3rd Century A.D.)

Reihe: Sitzungsberichte der philosophisch-historischen Klasse, Band: 765

Reihe: Veröffentlichungen zur Iranistik (umbenannt 2003), Band: 43

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 12.09.2007

ISBN13: 978-3-7001-3962-1

Format: 136 Seiten, 22,5x15cm, broschiert

Buch: 
€ 26,00

Produktbeschreibung

Dieser Essay behandelt ein klassisches Thema für die Geschichte des Altertums: die Beziehungen zwischen Rom und dem Parther- bzw. Sasanidenreich. Am originellsten steht hier die Perspektive im Vordergrund, worunter diese Beziehungen in Betracht genommen werden: Es wird von der Anlayse von Titeln ausgegangen, die anscheinend in ungeeigneten Kontexten auf beiden Ufern des Flusses Euphrat verwendet wurden. Ein echt römischer Begriff, der von consularitas, griech. hypateia, wird auf der einen Seite als verborgene Zuschreibung zuerst den Armenischen Königen und später auch den Palmyrenischen Häuptern analysiert. Der echt iranische Titel ´König der Könige` wird hier auch als Odainath von Palmyra und seinem Sohn Vaballath ungeeignet zugeteilter Titel untersucht, und außerdem wird eine Analyse von einem anderen echt iranischen einem hochgeachteten palmyrenischen Manne, Vorod, zugeteilten Titel, argapetes, vorgestellt. Der Essay wird mit einer auf den letzten Stand gebrachten Diskussion über den iranischen Titel pasgriba, ´Thronfolger´ beendet, der für die königlichen Familien von Edessa und Hatra bezeugt wird, dessen Bedeutung anderswo ausführlich behandelt wurde. Die genannten Themen beweisen wie stark die wechselseitigen Beziehungen zwischen den zwei Ufern des Flusses Euphrat waren, Beziehungen, die nicht nur kulturell im allgemeinen betrachtet werden können, sondern auch und mehr korrekt als institutionell und politisch hervortreten. …
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