SCHMITT Rüdiger

Pseudo-altpersische Inschriften

Inschriftenfälschungen und moderne Nachbildungen in altpersischer Keilschrift

Reihe: Sitzungsberichte der philosophisch-historischen Klasse, Band: 762

Reihe: Veröffentlichungen zur Iranistik (umbenannt 2003), Band: 39

Verlag: VÖAW

Erscheinungsdatum: 22.08.2007

ISBN13: 978-3-7001-3964-5

Format: 136 Seiten Text, 32 Farb- bzw. SW-Abb., 22,5x15cm, broschiert

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Produktbeschreibung

Der vorliegende Band enthält die erste systematische Untersuchung der Fälschungen von Inschriften in altpersischer Keilschrift. Veranlasst ist er dadurch, dass bei einem beschränkten (und obendrein recht formelhaften) Textcorpus wie dem der altpersischen Inschriften besonderes Augenmerk auf die Authentizität der Texte zu richten ist. Die dem Autor bekannten Fälschungen werden genauestens dokumentiert und so ausführlich wie nötig diskutiert, sowohl in philologisch-sprachwissenschaftlicher wie epigraphischer Hinsicht. Zuvor stellt ein Kapitel solche Achaimenidentexte aus dem Altertum vor, die insofern nicht authentisch sind, als sie nicht von dem König stammen, der als ihr Autor genannt ist, da solche Texte zeigen können, wie der Beweis für die Unechtheit eines Textes zu führen ist. Gewissermaßen als Anhang werden moderne Nachbildungen solcher Keilschrifttexte zusammengestellt, wie es sie teils in Texten, die Schrift- und Sprachkundige neu formuliert haben, teils in Wiederverwendung alter echter Inschriften gibt. Die Methoden der Fälscher und damit die einzelnen gefälschten Texte sind ganz unterschiedlich. Derartige allgemeine Fragen der Aufdeckung einer Fälschung, der nachträglichen Anbringung einer Inschrift oder des Umgangs mit nicht aus kontrollierten Ausgrabungen stammenden Objekten kommen zur Sprache. Dabei wird immer wieder deutlich, dass Inschriften längst kein Beweis dafür sind, dass die betreffenden Objekte echte „Antiquitäten“ sind.

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