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FASSMANN Heinz - KOHLBACHER Josef - REEGER Ursula; in Zusammenarbeit mit Katharina DEMEL
Integration durch berufliche Mobilität?

Eine empirische Analyse der beruflichen Mobilität ausländischer Arbeitskräfte in Wien
Year of publication: 2001
Publisher: VÖAW
Format: 52 Seiten, 24x16cm, broschiert
Serial:  Institut für Stadt- und Regionalforschung - Forsch  25
ISBN10: 3-7001-3039-2
ISBN13: 978-3-7001-3039-0

Price:
€ 7,27

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Den Ausgangspunkt der Studie bildete die Frage, inwieweit es Zuwanderern unterschiedlicher nationaler Herkunft in Wien gelingt, im Verlauf ihrer beruflichen Tätigkeit einen Aufstieg und damit berufliche und soziale Integration zu realisieren. Die Rahmenbedingungen des österreichischen Arbeitsmarkts und die Bedeutung ethnischer Netzwerke für die Arbeitsmarktpositionierung von Migranten wurden ebenso untersucht wie die Effekte von Einflussfaktoren, wie nationale Herkunft, Geschlechtszugehörigkeit, Bildung, Deutschkenntnisse etc. Faktum ist, dass der Arbeitsmarkt verschiedenen Migrantengruppen unterschiedliche Karrierechancen zuweist. Die Deutschen sind die beruflich erfolgreichste Gruppe, gefolgt von den Polen. Am stärksten verharren die Türken im Segment der (Hilfs)arbeiterpositionen. Etwas mobiler sind die Exjugoslawen. Eine besonders wichtige Rolle für die Arbeitsmarktintegration spielen das Bildungsniveau sowie die Deutschkenntnisse. Die einfache Formel Je besser die Deutschkenntnisse, desto beruflich mobiler" besitzt hohe Gültigkeit. Gute Deutschkenntnisse stellen einen Schlüsselfaktor für den Aufstieg in der beruflichen Hierarchie und die Arbeitsmarktintegration dar. Berufliche Aufstiege sind für Ausländer aber insgesamt selten. Die meisten beginnen ihre berufliche Tätigkeit in Österreich als Hilfsarbeiter oder angelernte Arbeiter und sind auch nach vielen Jahren noch als solche tätig. Fragt man die Migranten jedoch, ob sie damit zufrieden sind, dann erfährt man Überraschendes: Die Mehrheit ist mit ihrer beruflichen "Karriere - obwohl diese objektiv nicht feststellbar ist - doch zufrieden. Sie empfinden kleine und alltägliche Veränderungen - die von der besseren Behandlung durch Vorgesetzte bis hin zu mehr Kompetenz oder Einkommen reichen - als ausreichend. Dies begründet ihre Zufriedenheit mit dem Leben in Österreich und ihre Tendenz zum Dableiben. more...

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