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Archaeologia Austriaca 99/2015

OREA Institut für Orientalische und Europäische Archäologie (Abteilung Europa) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften - Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien (Hg.)
Archaeologia Austriaca 99/2015

€ 98,00 Details

Dr. Ignaz Seipel Platz 2
A-1010 Wien

+43-1-51581-3402
+43-1-51581-3406

Zoonotische Influenzaviren. Erreger zwischen Banalität und globaler Bedrohung

BREM Gottfried (Hg.)

Zoonotische Influenzaviren. Erreger zwischen Banalität und globaler Bedrohung

Symposium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) am 29. und 30 März 2012 in Wien

Reihe: Academia Scientiarium Austriaca. Classis mathematica et historico-naturalis. Acta et Commentationes, Band: 2

Verlag: VÖAW

Erscheinungsjahr: 2014

ISBN13: 978-3-7001-7597-1

Format: 

217 Seiten, 58 Abb., 16 Tabellen, 22,5x15cm, broschiert

€ 49,00

Produktbeschreibung

Die durch Influenzaviren der Familie Orthomyxnoviridae verursachte Virusgrippe führt nach Schätzungen der WHO jährlich zu 3 bis 2 Millionen schweren Erkrankungen und 250.000 bis 500.000 Todesfällen. In den vergangenen hundert Jahren gab es mehre Influenzapandemien mit dramatischen Folgen: 1918-1920 die Spanische Grippe (50 Mio. Todesfälle), 1957 die Asiatische Grippe (1 Mio.), 1968 die Hongkond-Grippe (0,7 Mio.), 1977-1978 die Russische Grippr (0,7 Mio.) und 2009 die Schweinegrippe (18.000).
Influenzaviren verändern ihrte antigenen Oberflächen-Moleküle Hämaffltuinin und Neuraminidase (Antigendrift), entgehen damit der Immunabwehr und sind deshalb immer wieder Auslöser von Pandemien. Durch Antigenshift können bei Doppelinfektionen aus humanen unf aviären Gengsegmenten Erreger neuer Pandemien enstehen.
Da Schweine sowohl von humanen als auch von avivären Influenzaviren infiziert werden, kann es im Schwein zum höchst gefährlichen "Reassortment", also zu einer Neukombination von Segmenten beider Virusurspünge, kommen.
Eine gefährliche Form der avivären Influenza wird von einem sehr aggressiven H5N1-Subtyp ausgelöst, der auch von Zugvögeln verbreitet werden kann.
Gefürchtet wird vor allem eine Mutation der A/H5N1-Viren dahingehend, dass diese dann von Mensch zu Mensch übertragen werden können.
Der vorliegende Band enthält die- gut verständlichen - Vorträge, die anläßlich eines von der ÖAW organisierten Influenza-Symposiums präsentiert worden sind.




 

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