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Die böhmischen Länder in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz (1805-1848), Teil 4: Religion - Recht - Landeskunde - Politische Ökonomie

MARINELLI-KÖNIG Gertraud

Die böhmischen Länder in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz (1805-1848), Teil 4: Religion - Recht - Landeskunde - Politische Ökonomie

€ 96,00

Produktbeschreibung

Das Wiener-Vormärz-Slavica-Projekt hat sich die Auswertung von Materialien aus Unterhaltungsblättern und gelehrten Zeitschriften, welche in Wien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erschienen sind, zur Aufgabe gestellt. Dies erfolgt in Form einer nach Themenbereichen gegliederten kritischen Bestandsaufnahme. Der fünfte Band der Reihe (vier Teile plus Registerband) erfasst das Material zu den böhmischen Ländern und deren kulturelle Verbindung mit Wien. Der vorliegende Teil IV davon erschließt die Themenbereiche „Religion“, „Recht“ „Landeskunde“, „Politische Ökonomie“ sowie „Naturwissenschaften und Mathematik“.

„Die Gesamtstaatsidee war freilich nicht nur ein imaginärer ‚habsburgischer Mythos‘ (Claudio Magris), sondern gleichermaßen auch ein wohldurchdachtes realpolitisches Instrumentarium gegenüber den Phänomenen von akzellerierten zentrifugalen subregionalen, d. h. nationalen Ausdifferenzierungstendenzen, Phänomenen also, die für das ‚lange neunzehnte Jahrhundert‘ kennzeichnend waren und bis in das 20. Jahrhundert andauern sollten.“
„Kultur insgesamt kann als eine von ‚Grenzen‘ durchzogene ‚Semiosphäre‘ (Jurij Lotman) begriffen werden. Solche Grenzen wurden im Vormärz auch in Böhmen wahrgenommen, jedoch nicht als unüberbrückbar empfunden.“
Aus: Moritz Csáky, Vorwort zu BÖHMEN III (2014)

„Es ist ein bedeutender Erkenntnisgewinn dieser Edition, wie trotz kultureller Überlappungen und Verschränkungen im Königreich Böhmen (…) Differenzen verfestigt wurden. Dennoch gilt es auch festzuhalten und zu betonen – und auch das vermittelt die vorliegende Textsammlung –, dass die sprachlich differenten Literaturen trotz allem auch ein gemeinsames historisches und kulturelles Gedächtnis thematisieren konnten, das heißt, sich einer gemeinsamen Lebenswelt verdankten.“
Aus: Moritz Csáky, Vorwort zu BÖHMEN I (2011)


Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

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